Foto­medien­fachmann/-frau

Paparazzi aufgepasst! Wenn Fotografieren für dich mehr bedeutet, als mit dem Smartphone ein Selfie zu machen und du der Meinung bist, dass Bildbearbeitung nicht mit einem Fingerdruck erledigt ist, dann ist eine Ausbildung zum Fotomedienfachmann genau das Richtige für dich. Während der Ausbildung zum Fotomedienfachmann lernst du die unterschiedlichen Seiten des Fotografierens kennen. Du hast Kontakt mit Kunden und hilfst ihnen bei der Auswahl der Fotos, du fotografierst selbst oder arbeitest mit Fotografen zusammen und kümmerst dich anschließend im Fotoatelier um die Bearbeitung der Bilder. Wenn du dich im Umgang mit Geräten nicht wie ein Elefant im Porzellanladen verhältst und logisches Denken für dich nicht schon unlogisch klingt, steht deiner Entwicklung als Fotomedienfachmann nichts im Weg.

Reden ist für dich kein Problem? Super! Dann wirst du es lieben, Kunden mit deiner Begeisterung für Technik und Fotografie anzustecken. Du berätst beim Kauf von Geräten und Zubehör und entpuppst dich für den einen oder anderen Kunden zum wahren Helden, indem du seine Vorstellungen in einer perfekten Aufnahme umsetzt. Wie genau du auch den unentschlossensten Kunden im Verkaufsgespräch überzeugst, lernst du natürlich in der dreijährigen Ausbildung. Außerdem kannst du dein Kommunikationstalent dazu nutzen, Schulungen über die Bedienung von Kameras oder das Bearbeiten von Fotos mit speziellen Programmen zu leiten.

Was macht ein Fotomedienfachmann?

Ist das Kunst oder kann das weg? Ein gutes Bild erfordert mehr als nur das Drücken eines Auslösers. Deine Aufgabe ist es, Belichtungszeit, Blende, Kontrastumfang und Farbtemperatur einzustellen, um ein Objekt in Szene zu setzen. Damit dein erstes Foto kein Schuss in den Ofen wird, lernst du die Grundlagen der Bildaufnahme und -wiedergabe in der Berufsschule. Im Atelier hast du dann die Möglichkeit, die Bilder nach Kundenwünschen zu bearbeiten: Kleine Störfaktoren können durch das Verändern von Helligkeit oder Kontrast behoben werden. Soll der Kundenauftrag etwas spezieller sein, steht es dir frei, den Hintergrund durch einen Beliebigen zu ersetzen. Aber Vorsicht! Natürlich lernst du in deiner Ausbildung zum Fotomedienfachmann auch mit Bild-, Urheber- und Nutzungsrechten umzugehen, damit es hinterher keine bösen Überraschungen gibt.

Du fragst dich sicher, was sich hinter den Aufgaben kaufmännischer Steuerung und Qualitätssicherung verbirgt und warum von dir, als Fotomedienfachmann, Betriebswissen gefordert wird. Ganz einfach: Ein Fotomedienfachmann kümmert sich um Einkauf, Lagerung und Kalkulation von Auftragsbearbeitung und –abrechnung, um den gewünschten Umsatz zu erzielen. Wenn du im Hier und Jetzt lebst und technische Fortschritte liebst, dann dürfte es dir aber leicht fallen, die neusten Trends im Fotobereich zu entdecken.

Du siehst also: In der Ausbildung zum Fotomedienfachmann bleibt keine Zeit für Langeweile. Die Ausbildung ist dual, das bedeutet, dass für dich sowohl Schulbank drücken als auch Experimentieren im Betrieb auf dem Programm steht. Dabei kannst du zwischen Fotofachhandel, Fotostudio und Fotolabor wählen. Sie dauert drei Jahre und wird mit einer mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfung beendet.

 

Quelle: www.ausbildung.de

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